Für den Auftakt zu den Social Network Wars sorgte Google durch die umfangreichen Änderungen am Algorithmus der Googlesuche. Unter der Bezeichnung „Search, plus Your World“ wurde vorgestern eine tiefere Integration von Google+ in das Ranking der Suche vorgestellt. Der komplett überarbeitete Algorithmus bezieht nun auch persönliche und private Daten und Informationen aus den Google+ Profilen der Suchenden mit ein.
Das gefiel dem Konkurrenten Twitter nicht, der Google postwendend vorwarf, die viel aktuelleren Daten von Twitter außen vor zu lassen und damit die Suche zu verschlechtern. Allerdings kämpft Twitter hier mit stumpfen Waffen, denn nach einer Reaktion auf der Google+ Page von Google habe die Microblogging-Plattform sich selbst dafür entschieden, den Vertrag für den Zugriff auf die Firehose mit Google nicht zu verlängern.
Nun hat sich der ehemalige Google-Chef Eric Schmidt zu Wort gemeldet. Schmidt ist aktuell Mitglied im Aufsichtsrat von Google und soll sich vor allem um die Beziehungen zu Geschäftspartnern kümmern. Diese Rolle nimmt er nun auch in diesem Fall ein und will die aufkommenden Social Network Wars gleich im Keim ersticken. Google wolle die Daten von Google+ nicht bevorzugen und würde sich über Gespräche mit Twitter und Facebook freuen, erklärte er am Rande der CES 2012 in Las Vegas.
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